Sarah Veith arbeitet in verschiedenen Bereichen von Kunst und Kunstproduktion wie Film, Audio und Fotografie. In ihren Filmen und Audio Installationen hinterfragt sie Räume der Gegenwart nach historischen Spuren sowie nach möglichen Szenarien einer (fiktiven) Zukunft. Ihr Interesse gilt vor allem kollaborativen Praktiken, in der Darstellung sowie in der Umsetzung von gemeinschaftlichen Projekten. Sie studierte Kunst und Medien an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (DE), der Gerrit Rietveld Academie in Amsterdam (NL) und dem Lette Verein Berlin (DE). Arbeiten von ihr wurden unter anderem in Berlin, Leipzig, Amsterdam, Taipei, Tel Aviv und Jerusalem gezeigt.
 
Thema ihres Forschungsprojektes Rekonstruktionen des Banalen sind museal rekonstruierte Häuser in Europa, die im englischen „historic house museum“ genannt werden und aufgrund ihrer ehemalige Bewohner:innen oder sozialen Klasse eine historische Bedeutung erfahren. In einem männlich dominierten Feld an repräsentierten Berühmtheiten möchte Sarah Veith der Frage nachgehen, ob es dramaturgische Muster in dieser spezifischen Form der musealen Erzählung gibt und welche Rolle hierbei Authentizität, Imagination und Inszenierung spielen


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